Aloha! Entdecke die traumhaften Sehenswürdigkeiten auf Hawaii

Der Inselstaat zum Träumen

Nüchtern betrachtet ist Hawaii der 50. und jüngste Bundesstaat der USA. Genauer gesagt ist es eine Inselkette, bestehend aus 137 Inseln und Atollen, wovon die meisten jedoch nicht bewohnt sind. Hawaii liegt im Pazifischen Ozean und zählt mit seinen rund 28.300 Quadratkilometern zum polynesischen Kulturraum. Spricht man von Hawaii, meint man im Allgemeinen die acht größten Inseln. Seinen Namen verdankt Hawaii – auch als The Big Island bezeichnet – der gleichnamigen, größten und östlichsten Insel des Bundesstaates. Die Hauptstadt ist das an der Südküste der Insel O’ahu gelegene Honolulu. Amtssprachen sind Englisch und Hawaiisch.

Die Landflächen Hawaiis sind sehr abwechslungsreich: So findest du neben Traumstränden, glasklarem Wasser und einer außergewöhnlichen Pflanzen- und Tierwelt etliche hohe Berge, wie den 4.205 Meter hohen Mauna Kea, der sogar einige Monate lang eine weiße Schneehaube trägt, und Regenwald.

Hawaii erfüllt aber auch all die Klischees, die du aus Filmen kennst und die dir bei der Namensnennung spontan einfallen: türkisfarbenes Meer mit beinahe makellos weißen Sandstränden, Palmen, braungebrannte Haut, Südseezauber mit Blütenkränzen und Hula sowie Sonne pur mit ganzjährigen Temperaturen von rund 28°C. Und selbst wenn es mal regnet, ist Hawaii schön!
Aber nicht nur die Natur ist auf Hawaii besonders vielfältig, auch die Einwohner sind – historisch bedingt – ein Mix aus unterschiedlichen Kulturen, die in gegenseitigem Respekt und Toleranz zusammenleben.

Lang, lang ist’s her…

Wusstest du, dass Hawaii eine sehr interessante und lange Geschichte aufzuweisen hat? Hier das Wichtigste im Zeitraffer: Es wird vermutet, dass die ersten Polynesier in der Zeit zwischen dem zweiten und dem sechsten Jahrhundert von den ostpolynesischen Inseln, den Marquesas-Inseln, nach Hawaii kamen. Die westliche Welt entdeckte diese Inselkette erst 1778 durch den berühmten Seefahrer und Entdecker James Cook.

Erst Ende des 18./Beginn des 19. Jahrhunderts stand der komplette Archipel unter der Herrschaft eines Königs. Die ersten Missionare kamen Anfang des 19. Jahrhunderts, um fortan die Inseln mehr oder weniger zu beherrschten. Der letzte König musste 1891 abtreten, sieben Jahre später vereinnahmten die USA die Inseln.

„Pearl Harbor“ dürftest du schon einmal gehört haben. Dieser amerikanische Stützpunkt wurde am 7. Dezember 1941 überraschenderweise von den Japanern angegriffen, was als Auslöser dafür galt, dass die USA in den 2. Weltkrieg einstieg. 1959 wurde Hawaii von den USA als Bundesstaat einverleibt.

Pearl HabourPearl Habour © srongkrod / stock.adobe.com

Aloha from Hawaii

„Aloha from Hawaii“, so hieß das legendäre Konzert, das die Rock-’n‘-Roll-Legende Elvis Presley 1973 in Honolulu gab.
Du kennst sicherlich die Vokabeln „Aloha“, „Hula“ und „Ironman“, drei Begriffe, ohne die Hawaii nicht denkbar ist. Aloha ist eine hawaiianische Begrüßung, die übersetzt so viel wie (Nächsten-)Liebe bedeutet. Allein daran siehst du, wie lebensbejahend und freundlich die Hawaiianer sind. Hula ist ein traditioneller, polynesischer Tanz, der im Original die Lebensfreude der Tänzer widerspiegelt und Geschichten erzählt.

Mit den heute damit verbundenen Baströckchen und der vielen nackten Haut hat der originale Hula-Tanz nichts zu tun. Dennoch hatten ihn die Missionare einst wegen der angeblichen Unzüchtigkeit verboten. Lei – die bekannten Blumenketten – stehen in Verbindung mit dem Hula. Dieser traditionelle Halsschmuck wird auch heute noch gerne den Gästen als Ehrerbietung überreicht.

Nicht nur Sportbegeisterte unter euch kennen den berühmten Ironman of Hawaii, den wohl ältesten, jedenfalls aber bekanntesten Triathlon. Das alljährlich wiederkehrende Spektakel im Oktober solltest du dir nicht entgehen lassen.
Und wenn du einmal auf Hawaii warst, siehst du auch den weltbekannten Steven-Spielberg-Film „Juressic Park“ mit anderen Augen.

Warum ausgerechnet Hawaii?

Es gibt viele Gründe, warum du dich gerade für Hawaii entscheiden solltest. Einziger Grund, der dagegen spräche: Du planst einen Ski-Urlaub…
Wenn du dich für Hawaii entscheidest, bist du in Gesellschaft vieler lebender aber auch bereits toter Berühmtheiten, deren Geist jedoch immer noch über den traumhaft schönen Stränden, der beeindruckenden Landschaft, der abwechslungsreichen Kultur sowie den zahlreichen Traditionen schwebt.

Bereits Mark Twain verbrachte 1866 mehrere Monate auf den Inseln Hawaiis und verliebte sich in sie. Sowohl Barack Obama als auch Bruno Mars und die Oscar-Preisträgerin Nicole Kidman wurden in Honolulu geboren und lieben ihr Heimatland. Da kannst du dich also in guter Gesellschaft befinden.

Zwar liegen rund 20 Flugstunden vor dir, aber die Zeit kannst du prima nutzen, dich auf deinen Traumurlaub vorzubereiten. Freu dich auf einen Urlaub, in dem du nach Herzenslust chillen oder auch aktiv sein kannst. Ein Inselwechsel ist kein Problem, denn ein kontinuierlicher Flug- und Bootsverkehr ist garantiert. Und wenn du auf braungebrannte, smarte Surfboys stehst, bist du hier im Surferparadies genau richtig!

Das solltest du dir auf Hawaii keineswegs entgehen lassen:

O’ahu

Die Insel O’ahu besteht aus zwei miteinander verbundenen Vulkanen und beherbergt die Hauptstadt Honolulu. Hier kommt kaum einer am Aloha Tower vorbei, an dem einst An- und Abreisende mit Hula und Blumenkränzen begrüßt beziehungsweise verabschiedet wurden. Auch heute noch zeugt diese schöne Tradition von ihrer Existenz. Besichtigen kannst du in Honolulu ebenfalls den Iolani Palace, die einstige Residenz der hawaiianischen Könige sowie die einzige, je in den USA befindliche offizielle Königsresidenz. Wir empfehlen auch den Besuch des Museum of Art in Honolulu.

Wandern auf O’ahu

Manoa FallsManoa Falls © EivindOliverAsskildt / stock.adobe.com

Wanderst du gerne? Wie wäre es mit dem nur rund 1,5 Kilometer langen Anstieg über den Makapuu Lighthouse Trail zum Leuchtturm? Neben fantastischen Aussichten vom Gipfel aus kannst du mit etwas Glück unter dir Wale beobachten.
Ebenfalls beeindruckend ist die Tour auf dem etwa 2,5 Kilometer langen Manoa Falls Trail mitten durch den Regenwald zu den Manoa-Wasserfällen. Hier, nahe Honolulus, stürzen sich die Wassermassen rund 45 Meter tief in ein Auffangbecken.

Auch wenn es reizt: Baden ist verboten! Übrigens, brauchst du im hiesigen Regenwald keine Angst vor giftigen Schlangen oder Spinnen zu haben. Hier gibt es keine! Dafür findest du umso mehr seltene Pflanzen. Nebenbei gesagt, diente dieser Regenwald dem Film „Jurassic Park“ als Kulisse.

Pearl Harbor

Pearl HarborPearl Harbor © srongkrod / stock.adobe.com

Interessierte finden etwas abseits von Honolulu das geschichtsträchtige Pearl Harbor, wo 1941 noch in Friedenszeiten japanische Marineluftstreitkräfte die vor Anker liegende amerikanische Pazifikflotte überraschend angriffen. Heute bringen dich kleine Boote zu dem knapp unter Wasser liegenden Wrack der USS Arizona. Ferner erhältst du zahlreiche Informationen zur gesamten (Kriegs-)Geschichte.

Tal der Tempel

Byodo In TempleByodo In Temple © shanemyersphoto / stock.adobe.com

Am Fuße des Ko’olau Mountain befindet sich das Valley of Temples. Besondere Attraktion hier ist der im japanischen Stil erbaute Byodo-In Tempel. Er soll an die Menschen aus Japan erinnern, die vor über 100 Jahren eingewandert sind. Beim Bau wurde kein einziger Nagel verwendet. Im Tempelinneren findest du einen eher vollschlanken Riesen: Den über 5 Meter hohen, vergoldeten Buddha. Auch der japanische Garten mit schwarzen Schwänen und Teichen, in denen sich Kois tummeln, werden dein Herz erfreuen. Denke vor dem Betreten des Tempels an deinen Pediküre-Termin daheim: Das Heiligtum darf nur barfuß betreten werden.

Waikiki

Waikiki SkylineWaikiki © emperorcosar / stock.adobe.com

Natürlich will und muss man auf Hawaii auch das Strandleben genießen. Einer der weltberühmtesten Strände ist der drei Kilometer lange Waikiki Beach. Hier findest du nahezu alles, was dein Herz begehrt. Waikiki ist übrigens die Wiege des Surf-Sportes. Bereits die einstige hawaiianische Königsfamilie lernte hier Wellenreiten. Heute kreuzen stattliche Surfer aus aller Welt deinen Weg. Vielleicht möchtest du es ja auch einmal probieren? Ein hübscher Surf-Lehrer findet sich bestimmt!

Diamond Head Crater

Diamond HeadDiamond Head © ingusk / stock.adobe.com

Der Diamond Head – in der Landessprache Lēʻahi – ist das beeindruckende Wahrzeichen Honolulus und Waikikis. Es handelt sich dabei um einen Vulkan mit einem gigantischen Krater von 1,5 Quadratkilometern Ausmaß. Durch einen durch die Kraterwand gegrabenen Tunnel kommst du zu einem Parkplatz, um von dort aus zum Kraterrand zu wandern. Oben genießt du eine atemberaubende Aussicht und findest vereinzelte alte Bunker.

Polynesisches Kulturzentrum

Cultural CenterPolynesian Cultural Center © Molly / stock.adobe.com

Ein besonders informatives und unterhaltsames Vergnügen ist der Besuch des Polynesian Cultural Centers, einer Art Vergnügungspark und Freilichtmuseum zugleich. Hier findest du nachgebaute polynesische Südseedörfer, die dir die Tradition und die Kultur Hawaiis näherbringen.

Big Island & seine Naturgewalten

Auch die größte Insel Hawaiis, Big Island, ist einen – oder gar mehrere Besuche – wert. Sie basiert auf schwarzer Lava und ist mit dem Vulkan-Nationalpark, dem 100 Jahre alten Volcanoes National Park, einfach nur sehenswert. Hier entdeckst du neben beeindruckenden Kratern, noch teils dampfende Felder, interessante Höhlen mit Felsenzeichnungen und jede Menge Lavagestein.

Echte Vulkane erleben

Kilauea LavaKilauea © Maridav / stock.adobe.com

Erkunde den Volcanoes National Park mit passenden Wanderschuhen. Bestaune den seit mehreren Jahrzehnten ununterbrochen aktiven Kīlaueaund werde Zeuge des beeindruckenden Farbenspiels, wenn glühende Lava ins Meer versinkt. Besuche die Gegend, in der die Feuergöttin Pele beheimatet ist und spüre, warum den Ureinwohnern dieses Fleckchen Erde so heilig ist.

Die Naturgewalt des Wassers

Im Akaka State Park kannst du dich von der Gewalt des Wassers überzeugen. Hier triffst du auf einige der schönsten Kaskaden weltweit. Dabei bewegst du dich völlig gefahrlos durch den Regenwald, um in rund einer Stunde zum gigantischen 135 Meter hohen Akaka Falls zu gelangen. Beschreiben kann man diesen Anblick nicht, man muss es selbst erleben.

Etwas für Kaffeeliebhaber

Kaffee in KonaKaffeebohnenernte in Kona © Andrea-Izzotti / stock.adobe.com

Im Osten der Insel befindet sich die Region Kona. Hier findest du rund 800 Kaffee-Plantagen, in denen der beste Kaffee der Welt angebaut wird. Dort bekommen Groß und Klein in einer Art lebendigem Museum gezeigt, wie Kaffee hergestellt wird, aber auch, wie die Menschen auf Hawaii früher gelebt haben.

Maui

Auf der zweitgrößten Insel des Archipels triffst du auf die längsten Strände des Bundesstaats Hawaii. Vorzeigestrand ist Baldwin Beach. Er lässt sich mit den Adjektiven weiß, breit, selten überlaufen aber auch – wegen der Brandung – nicht ganz ungefährlich, beschreiben. Da große Teile der Insel mit Regenwald bedeckt sind, gibt es auf Maui auch den meisten Regen innerhalb der Inselwelt.

BanyanbaumBanyanbaum © shoenberg3 / stock.adobe.com

Solltest du Anhänger der Freikörperkultur sein und/oder das Hippie-Leben lieben, so gilt der Little Beach als kleiner Geheimtipp.
In Lahaina, einem alten Plantagen- und Walfangort, zückst du bestimmt dein Handy für ein Selfie mit dem rund 150 Jahre alten Banyanbaum. Und mit etwas Glück siehst du noch einen waschechten Wal.

Molokaʻi

MolokaiMolokai © Lucas / stock.adobe.com

Molokaʻi, die „vergessene Insel“, ist für Liebhaber des Outdoor-Lebens genau das Richtige. Hier, auf der dünnbesiedelten Insel, dominiert die Urtümlichkeit. Shopping Malls, gigantische Hotelkomplexe und Fast-Food-Restaurants wirst du dort vergeblich suchen. Dafür findest du die Ruhe der Natur, Sonne, Strand und Meer, ein einstiges Lepradorf, das nur über einen kleinen Trampelpfad zu erreichen ist, sowie die höchsten Meeresklippen der Welt. Auf Molokaʻi scheint die Zeit still zu stehen.

Tipps

Sicherlich bist du nun schon ganz heiß auf deinen Hawaii-Urlaub. Bedenke, dass du neben den üblichen Accessoires wie Schminke, Sonnencreme und Sonnenbrille natürlich auch Wanderschuhe einpacken solltest, denn diese unbeschreibliche Natur muss einfach zu Fuß erkundet werden. Deine High Heels könntest du eigentlich daheim lassen…

Wenn irgend möglich, solltest du dir stunden- oder tageweise einen Mietwagen zulegen, damit du mehr als nur dein Hotelzimmer, die smarten Surfer und den Strand zu sehen bekommst.

Last but not least, verfalle nicht in den Aberglauben, du könntest diesen wunderbaren Archipel in einem einzigen Urlaub vollständig entdecken. Du musst einfach wiederkommen! Und du wirst es, denn kein Aberglaube ist, dass du es bestimmt lieben lernen wirst…
Noch viel mehr Informationen findest du auf www.usatipps.net!

 

Noch mehr Lust auf einen Urlaub in den USA bekommen, dann haben wir hier tolle Tipps für einen Aufenthalt in New York City.

Foto top: emperorcosar / stock.adobe.com

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