Sieben Gründe für einen Wellnessurlaub im Winter

Draußen ist es kalt und die Tage sind kurz. Die Feiertage sind zwar sehr schön, aber auch anstrengend. Viele von uns sehnen sich im Winter mehr denn je nach Ruhe, Entspannung und vielleicht auch nach etwas Luxus. In der dunklen Jahreszeit ist Hochsaison für einen Wellnessurlaub. Wenn draußen der Wind pfeift und der Regen gegen die Fenster prasselt, lässt es sich jeder gern bei einem Bad, einer Massage oder einem Saunabesuch gutgehen. Für viele Menschen ist Wellness längst zu einem unverzichtbaren Bestandteil ihres Lebens geworden. Etwa 80 Prozent der Deutschen gönnen sich mindestens einmal pro Jahr einen Wellnessaufenthalt. Hier sind sieben Gründe, warum sich Wellness lohnt und warum jetzt die beste Jahreszeit dafür ist.

1.   Eine Auszeit vom Alltag

Sich eine Auszeit vom täglichen Einerlei zu gönnen, ist der häufigste Grund für einen Wellnesstrip. Manch einer schafft es im Alltag nur selten, wirklich einmal zur Ruhe zu kommen und zu entspannen. Zwischen Familie, Arbeit und Freizeitaktivitäten kommt die Erholung oft zu kurz. Dies gilt besonders für den Winter – die frühe Dunkelheit sorgt für mehr Müdigkeit und das fehlende Licht macht manche schwermütig und trübsinnig. Der Sommerurlaub ist lange her, und nach dem Feiertags-Marathon im Dezember fühlt man sich einfach nur erschöpft und ausgelaugt. Was liegt also näher, als eine kurze Auszeit von all diesen Stressfaktoren zu nehmen und an einem Wochenende in einem guten Wellnesshotel die Energiereserven wieder aufzufüllen?

Wellnesstrip
Viele haben besonders in der kalten Jahreszeit das Bedürfnis nach einem umfassenden Verwöhnprogramm

2.   Etwas für die Gesundheit tun

Ein wesentlicher Grund für einen Wellnessaufenthalt ist die Gesundheit. Viele Menschen vernachlässigen im Winter Bewegung und sportliche Betätigung, der Fernsehabend auf der Couch mit Knabberzeug und kalorienreichen Getränken stellt eine wesentlich größere Verlockung dar als im Sommer. Auch fühlen wir uns in der kalten Jahreszeit öfter schlapp durch Erkältungen. Körperliche Aktivitäten sind allerdings in jeder Jahreszeit unabdingbar für eine langfristige Gesundheit und persönliches Wohlbefinden. Daher kann ein Wellnesstrip auch der Beginn eines gesünderen und aktivieren Lebens sein. Gute Wellnesshotels haben den Trend längst erkannt und bieten ihren Gästen die Auswahl zwischen verschiedenen Bewegungsangeboten wie Cycling, Aqua-Gymnastik, Yoga oder Nordic Walking an. Hierbei ist wichtig, dass die Kurse von geschulten und erfahrenen Trainern geleitet und beaufsichtigt werden.

3.   Der Schönheit Gutes tun

Maniküre, Pediküre, Schönheitsmasken – besonders für die Damen ist die Schönheitspflege ein wichtiger Grund, warum sie sich für einen Wellnessurlaub entscheiden. Aber auch immer mehr Männer sind längst in der Welt des Wellness angekommen und legen Wert auf ein gepflegtes Äußeres. Müde, blasse Winterhaut freut sich über lange Saunagänge, Aromatherapien, wohltuende Massagen und Behandlungen mit hochwertigen Cremes und Lotionen. In gut sortierten Wellnesshotels können Urlauber und Urlauberinnen auch Beauty-Helfer wie Feuchtigkeitscremes, dekorative Kosmetik oder Produkte zur Haarentfernung kaufen.

4.   Gesunde Ernährung

Ein gelungener Wellnessaufenthalt basiert auf drei Säulen – das sind einmal Anwendungen wie Massagen, Aromatherapien und Bäder und als Zweites die ausreichende Bewegung. Die dritte Säule steht für eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Besonders in der kalten Jahreszeit ist eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung von großer Wichtigkeit. Gute Wellnesshotels achten daher auf eine gesunde und vollwertige Kost für ihre Gäste. Auf dem Speiseplan eines Wellnesshotels sollten daher weder zu viel Zucker noch Weißmehl, Fertigprodukte oder Transfette stehen. An frischem Gemüse und Obst, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten und gesunden Fetten sollte es jedoch nicht fehlen. Auch sind gute Einrichtungen selbstverständlich auf besondere Wünsche und Bedürfnisse der Gäste vorbereitet. Dazu gehören nicht nur der Wunsch nach vegetarischer oder veganer Kost, sondern auch die Berücksichtigung von Allergien gegen bestimmte Nahrungsmittel.

ausgewogenes Ernährungsprogram
Zu einem gelungenen Wellenessaufenthalt gehört auch ein gesundes, ausgewogenes Ernährungsprogramm.

5.   Mit gutem Gewissen relaxen

Erscheinungen unserer Zeit wie Klimawandel und Pandemien sorgen dafür, dass das Reisen nicht mehr nur ein Privatvergnügen ist. Statt langer, anstrengender Flüge einschließlich stressiger Wartezeiten auf überfüllten Flughäfen, setzen immer mehr Menschen auf einen Urlaub mit Nachhaltigkeit und im Einklang mit der Natur. Wer einen Wellnessurlaub bucht, kann sich oft mit einem guten Gewissen entspannen. Kurze Anreise, eine Küche, die mit regionalen biologisch angebauten Zutaten kocht und Handtuchwechsel nur auf Wunsch der Gäste sorgen für eine positive Ökobilanz im Urlaub. Hier spielt auch der Standort des Hotels eine entscheidende Rolle. Ein Wellnesshotel mitten in einer pulsierenden Großstadt mit viel Hektik und Straßenlärm ist für einen entspannten Urlaub nicht unbedingt geeignet. Hier finden eher Geschäftsreisende kurzzeitige Entspannung zwischen zwei Business-Terminen. Wer wirklich von Grund auf relaxen möchte, ist besser in einem Hotel in einer natürlichen Umgebung aufgehoben. Ob in einem Wald, in den Bergen oder am Strand ist eine Frage der persönlichen Vorlieben.

6.   Zeit mit dem Partner verbringen

Jahrestag, Hochzeitstag oder Valentinstag – für viele Paare ist ein gemeinsamer Wellnessurlaub eine willkommene Gelegenheit, Zeit mit dem Partner oder der Partnerin zu verbringen – fernab vom täglichen Stress im Job und im Haushalt. Wellnesshotels bieten daher besondere Arrangements für Paare zu bestimmten Gelegenheiten wie dem Valentinstag an. Ein beliebtes Geschenk zu Weihnachten oder zum Geburtstag sind Gutscheine für ein Wellnesswochenende oder, wenn die Zeit knapp ist, für einen Wellnesstag oder eine Massage.

7.   Sich etwas gönnen

Für viele ist dies der wichtigste Grund für einen Wellnessurlaub – einfach einmal nur an sich selbst denken und sich etwas Gutes zu tun. Einmal die Verantwortung abgeben – keine Sorge um die Kinder, ein paar Tage nicht putzen, kochen und spülen müssen, kann wesentlich zur Erholung beitragen. Einmal bedient werden statt bedienen und nebenbei nach Herzenslust massiert und gecremt werden, all das macht einen Wellnessaufenthalt für viele zu einem ganz besonderen Erlebnis. Besonders für Wellness-Gäste, die direkt aus dem hektischen Alltag kommen, können entspannende Stunden am Anfang wie ein Kulturschock wirken. Dies gibt sich jedoch nach kurzer Zeit und schon bald lässt sich bei Massagen, Schlammpackungen und viel Bewegung an frischer Luft eine tiefe Entspannung erlangen.

 

Fotos: alfa27 / stock.adobe.com; pixabay © Rhythmuswege; Akyurt (CCO Creative Commons)

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