Addo Elephant Park – Ein Stück unberührte Natur Teil 1

Big Five – die Helden der Steppe des Addo Elephant Parks

Afrika, wilde Tiere in freier Natur, Big Five

– ich liebe Safari! Löwen, Elefanten, Büffel, Nashörner, Leoparden und und und, – ich will alles sehen. Große Herden, seltene Exoten, Familienwanderungen, Jagdszenen. Afrika bietet exzellente Voraussetzungen, um die für uns fremde Wildnis besser kennenzulernen. Ein großes Aber gibt es leider auch hier – Mutter Natur.

2010 war meine erste Safari auf diesem wunderschönen Kontinent. Im Krüger-Nationalpark, seines Zeichens das größte Wildschutzgebiet Südafrikas, wurde ich allerdings zu tiefst enttäuscht. Löwe, Nashorn, geschweige denn ein Leopard, bekam ich gar nicht vor die Augen. Die Affen erkannte ich nur anhand der Geräusche in den Bäumen und von der Giraffe bekam ich lediglich den Kopf zusehen. Was soll´s? Shit happens! Neuer Versuch – neues Glück!

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Löwe im Addo Elephant Park
Foto: Michael Malmer für Ajoure Travel

Für mich ist die Ausgangslage aber klar. Wenn ich nach Afrika reise und eine Safaritour plane, dann will ich die Big Five sehen – Komme was wolle…
Zurück zur Ausgangslage. Mein neuer Versuch hieß also Addo Elephant Park. Der Nationalpark liegt 70 Kilometer nordöstlich von Port Elisabeth und ist mit ca. 1640 km² der größte Nationalpark im Ostkap. Informiere Dich im Vorfeld, dann bist Du auch nicht enttäuscht.
Dies trifft sehr gut auf den Addo Elephant Park zu, denn die kompletten Big Five suchst Du auch hier leider vergebens…
Aber fangen wir am Anfang an. Um den Park besuchen zu können, musst Du mobil sein. Entweder Du landest in Port Elisabeth mit dem Flieger und fährst mit dem Leihauto die ca. 45 Minuten zum Addo oder Du kommst über die wunderschöne Garden Route aus Kapstadt angereist. Das Thema Hotel, Gasthaus oder Zeltplatz muss auch hier gut bedacht sein. Der Nationalpark bietet seinen Gästen hierfür verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten an – der Autor hat für Dich aber einen anderen Ajoure Tipp: Das Aardvark Guesthouse, nur 10 Kilometer vom Park entfernt mit kostenfreiem WLAN und in afrikanischem Stil gehaltenen Bungalows. Mit nicht einmal 50,00€ pro Nacht ist das Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar.

Im Addo Elephant Park gibt es zwei Möglichkeiten den Park zu erkunden. Entweder Du versuchst Dein Glück mit dem eigenen Auto oder Du nimmst an einer der geführten Touren des Parks teil.

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Antilope im Addo
Foto: Michael Malmer für Ajoure Travel

Ajoure Tipp: Mach Beides! Meiner Meinung reicht 1 Tag aus. Allerhöchstens 2 Tage, um nahezu alles zu sehen. An dem einen Tag würde ich den Park mit dem eigenen Auto durchqueren. Mach Dich einfach, mit der hauseigenen Parkstraßenkarte bewaffnet, auf den Weg und fahr das komplette Areal ab. Zu empfehlen sind hier vor allem die Wasserstellen. An dem anderen Tag nimm an einer geführten Tour mit einem Ranger teil. Hier gibt es verschiedene Zeiten. Ich kann Dir besonders die Sunrise Tour (5:30 Uhr) und die Nightdrive Tour (19:30 Uhr) ans Herz legen. Denn mit dem offenen Safaribus fährst Du zum einen auf Straßen, die Du mit dem Privatauto nicht befahren darfst und zum anderen bist Du zu Uhrzeiten unterwegs, in der sich keine weiteren Besucher im Park befinden („normale“ Öffnungszeiten: 07:00 – 19:00 Uhr). Die Chance mehr oder verschiedene Tierarten zu sehen, ist somit größer.

Ich habe mich für das volle Ein-Tages-Programm entschieden.Das heißt Sunrise Tour, tagsüber Parkdurchfahrt mit dem Privatauto und abends die Nightdrive Tour.
Fazit: War cool, alles gesehen, kann man alleine oder als Paar mal machen.
Nun aber zum Wichtigsten: die Tiere!

Lest im zweiten Teil, wie die sagenhafte Safari weiter geht…

Foto top: Samuel Berube / stock.adobe.com

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