Mumbai: Faszination oder Ekel? Teil 1

Next Stop Mumbai!

Ja richtig gehört, Indien! Was zum Teufel soll mich denn an Indien reizen? Ich wählte dieses Reiseziel als Zwischenstopp aus, vor meinem Weiterflug auf die Seychellen. Wer kennt es nicht, dieses Verlangen in jedem Land der Welt mal gewesen zu sein?! Nichts zu verpassen, alles gesehen zu haben und beeindruckende Erlebnisse und Bilder in seinem Gedächtnis zu speichern. Somit muss man auch jedem Land, jeder Stadt und jeder Kultur eine Chance geben.

Mumbai Skyline
Foto: Michael Malmer für Ajoure Travel

Ich war zuvor noch nie in Indien. Natürlich war die Anspannung daher groß. Die Neugier, die Ungewissheit oder einfach auch die Vorfreude auf was Neues. Die Faszination dieser Millionenmetropolen war bei mir schon immer gegeben. Die Menschenmassen, das Chaos auf den Straßen und der Lärm der Stadt haben in mir stets den Durst nach neuen Erfahrungen gestillt. Es sollte eine typische Städtereise werden, 2-3 Tage. Mehr nicht…die Stadt kennenlernen, Zeit genießen und sich dann seine Meinung bilden.
Die Vorbereitungen waren wie immer die Gleichen:
Auswahl des richtigen Hotels (Lage und Bewertung) und die Festlegung der Sehenswürdigkeiten – für mich neben dem schönen Wetter die zwei wichtigsten Punkte bei einer Städtereise.

Na gut, es sollte also Mumbai werden. Die Stadt, welche bis 1996 offiziell noch Bombay hieß und mit ca. 12,5 Millionen Einwohnern die größte Stadt dieses Landes ist. An dieser Stelle muss ich kurz erwähnen, dass ich diese Reise mit meiner Freundin (helle Haut, blonde Haare und dünne sportliche Figur) antrat, was die Planungen natürlich etwas spannender gestalteten.
Leider ist ja immer wieder in der Presse von den furchtbaren Vergewaltigungen und den frauenunwürdigen Verhältnissen in Indien zu hören. Aber wir nahmen uns vor, diese Stadt möglichst unvoreingenommen kennenzulernen und ihr eine echte faire Chance zu geben.

Mumbai Martk
Foto: Michael Malmer für Ajoure Travel

Etwas Unzufriedenheit kam aber leider schon vor der Reise auf. Ausländische Gäste benötigen für die Einreise ein Visum. Dieser Stempel kostete, durchgeführt durchs Reisebüro, ärgerliche 115,00€ pro Person. Wenn man sich die Schere zwischen Arm und Reich in diesem Land ansieht, will man erst gar nicht wissen, was die Politiker mit diesem Geld anstellen. OK, was soll´s…Ich will in dieses Land, ich will diese Stadt sehen – also muss ich auch die Bestimmungen akzeptieren, basta.
Aufgrund der großen Armut und der vielen Slums dachte ich wenigstens, dass ich am Hotel etwas sparen kann. Aber auch das kannst Du leider knicken…
Da ich mit der Freundin unterwegs war, wollte ich auf Nummer sicher gehen und jegliches Risiko vermeiden. Somit fielen Backpackerunterkünfte oder preiswerte Hotels bzw. Gästehäuser für uns raus.

Ajoure Tipp: Das Trident Nariman Point Hotel. Ein 5 Sterne Hotel, direkt am Marine Drive gelegen.
Hier zahlst Du für die Nacht 70,00-80,00€ pro Zimmer inkl. einem wunderbarem Frühstück (nur zu empfehlen). Dieses Hotel verfügt über einen ausgezeichneten Service, einen schönen Außenpool, perfekter Sauberkeit und die bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind per Fuß oder billig mit dem Taxi zu erreichen. Tipp: Fragt an der Rezeption nach einem Zimmer mit Blick auf das Meer.

Die Vorbereitungen waren also abgeschlossen – die Reise ins Unbekannte konnte beginnen…

Seid gespannt wie es weiter geht!

Foto top: SNEHIT PHOTO / stock.adobe.com

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