Sehenswürdigkeiten Athen: Sightseeing in Griechenlands Hauptstadt

Willkommen in einer faszinierenden Stadt, die mit historischen Erlebnissen und angenehmem Menschenleben lockt. Die griechische Hauptstadt Athen bietet viele Sehenswürdigkeiten und es gibt unzählige Plätze und Orte, die einen Besuch in Athen wert sind. Deshalb stellen dir wir einige der schönsten Sehenswürdigkeiten vor, die jeder Athen-Besucher gesehen haben sollte.

Die beste Reisezeit und das Wetter in Athen

Bevor wir uns auf Sightseeing-Tour durch Athen begeben, werfen wir vorab ein Blick auf das Wetter und die beste Reiszeit für Athen. Die beste Reisezeit für Athen in Griechenland ist von Mai bis Oktober, da du angenehme bzw. warme Temperaturen hast und kaum Niederschlag. Die höchste Durchschnittstemperatur in Athen ist 31°C im Juli und die niedrigste Temperatur beträgt 12°C im Januar. Die Wassertemperatur liegt zwischen 16°C und 28°C.

Klimatabelle von Athen

JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Max °C121416192428313127221814
Min °C881012172124242117139
Wasser °C171616182124282826252118
JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Niederschlag4638281819164320372544
Tage
Niederschlag
1111119963189910
Tage
Schnee
1
Tage
Trocken
191720212224283022222121
JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Sonnenstunden
pro Tag
578111212121210766
Windstärke
in Bft
333333333333
UV-index344567776442

 

Alle Sehenswürdigkeiten haben wir hier auch übersichtlich auf einer Karte zusammengestellt:

 

Akropolis – das Wahrzeichen Athens

Akropolis Athen

Das Wahrzeichen der Hauptstadt Griechenlands ist selbstverständlich Sehenswürdigkeit Nummer 1 in Athen. Das Kunstwerk der Antike steht mächtig und beeindruckend über der Stadt. 480 v. Chr wurde sie von den Persern zerstört. In den Jahren 464-406 v. Chr. wurde sie dann auf Anweisung von Perikles wieder aufgebaut und ist eines der bedeutendsten Bauwerke der Antike.

Bei „Akropolis“ denken wir automatisch an Athen. Aber nicht nur hier steht eine solche „Akropolis“, wenn sie auch weltweit die bekannteste dieser Befestigungsanlagen ist.

Wortwörtlich übersetzt bedeutet „Akropolis“ Oberstadt. Dieser Begriff bezeichnet sehr gut die Lage der ursprünglichen Festungsanlage. Sie wurde auf einem 156m hohen Berg oberhalb der Stadt erbaut. Erst später wurde sie eine Tempelanlage, in der die griechischen Götter geehrt wurden.

Seit 1986 gehört die Akropolis zu den UNESCO-Weltkulturerben.

Die Akropolis ist kein einzelnes „Gebäude“. Zu der Tempelanlage gehören mehrere Bauten: das Parthenon, der Niketempel, das Erechtheion und die Propyläen, die das Tor zur Akropolis bilden.

Alle Bauten sind heute Ruinen und sind dennoch…oder gerade deswegen… Sehenswürdigkeit Nummer 1 in Athen.

Du solltest dir gründlich überlegen, zu welcher Tageszeit du die Tempelanlagen besuchen willst. Tagsüber wird es an der Akropolis sehr heiß, die frühen Morgenstunden eignen sich deshalb am besten für einen Besuch.

Wunderbar ist auch ein Blick vom Berg Philopappou aus. Von hier kann man das Wahrzeichen Athens in seiner Gesamtheit aus gut betrachten.

Parthenon

Parthenon Athen

Das bekannteste Bauwerk, welches ihr schon von weitem erkennen könnt, ist der Parthenon.

Der Parthenon ist ein gigantischer 70m langer Tempel aus Marmor. Sein Gewicht beträgt 20.000 Tonnen. Er ist der Teil, den wir vor uns sehen, wenn wir über die Akropolis sprechen.

Hier soll früher eine mächtige Statue der Göttin Athene gestanden haben, die Namensgeberin für die Stadt Athen ist. Er wurde als Dank an Athene errichtet, nachdem die Perser besiegt worden waren. Das Parthenon ist bis heute noch größtenteils original erhalten.

Im Laufe der Geschichte hat der Parthenon schon viele unterschiedliche Funktionen gehabt. Er war schon christliche Kirche, Moschee und auch Munitionslager, als die Osmanen im Krieg gegen Venedig kämpften. In dieser Zeit wurden auch große Teile des Parthenons durch Explosionen zerstört.

Heute kann der Besucher nur ansatzweise erahnen, wie prunkvoll und imposant der Parthenon in der Antike gewesen sein muss. Teile des Bauschmucks befinden sich heute im British Museum in London. Sie wurden 1801 vom englischen Botschafter nach London verschleppt.

Erechtheion

Erechtheion

Das Erechtheion ist ein Tempel innerhalb der Akropolis-Anlage. Unter ihm soll König Erechtheus begraben sein.

Die Vorhalle des Tempels wird nicht von Säulen getragen, sondern von sechs überlebensgroßen Mädchenfiguren (Karyatiden). Diese sind heute allerdings Nachbildungen aus Kunststein. Fünf der Original-Figuren befinden sich heute im Akropolismuseum.

Dionysostheater – Geburtsstätte des Dramas und der Tragödie

Dionysostheater

Am Südhang der Akropolis befindet sich das Dionysostheater. Von der Akropolis aus habt ihr einen wunderbaren Blick auf das wichtigste Theater Griechenlands. Dennoch solltet ihr das Theater selbst auch besuchen. Erst wenn man sich in die Sitzreihen des Theaters begibt, kann man zumindest einen kleinen Eindruck davon bekommen, wie es gewesen sein muss, als hier in der Antike Dramen und Tragödien uraufgeführt wurden.

Das Theater wurde nach Dionysos benannt, dem griechischen Gott des Weins, der Freude, der Ektase und des Wahnsinns.

Es wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. erbaut. Neben Dramen und Tragödien war es auch ein Platz für Gesangs- und Tanzdarbietungen und auch für Gladiatorenkämpfe.

Akropolismuseum

Akropolismuseum Athen

Während viele Besucher Athens selbstverständlich die Akropolis besuchen und die spektakuläre Aussicht von dort genießen, sollte man dennoch nicht verpassen, auch das Akropolismuseum zu besuchen. Es befindet sich nur 300 Meter von der Akropolis entfernt.

Hier erfährst du, wie die Akropolis und das Leben dort in der Antike aussahen. Dadurch „versteht“ der Besucher erst richtig die Akropolis.

Auf vier Stockwerken und 14000 Quadratmetern Fläche werden Exponate aus den verschiedenen Epochen und Perioden der Antike ausgestellt.

Das Museumsgebäude ist aus Stahl, Glas und Zement so gebaut, dass die Ausstellungsstücke durch natürliches Licht optimal in Szene gesetzt werden.

Eine Besonderheit ist das oberste Stockwerk. Es hat die gleichen Abmessungen wie der Partheon. Dazu weicht das Stockwerk 23 Grad vom Rest des Gebäudes ab. So kann der Besucher die Akropolis aus der Höhe bewundern, da der Boden direkt auf die Stadtfestung ausgerichtet ist.

Es gibt eine vom Museum empfohlen Route, wie man die Ausstellung besuchen sollte. Sie beginnt im Erdgeschoss. Dort findet der Besucher mehrere Modelle der Akropolis und er kann hier gut sehen, wie sich der Akropolishügel und die verschiedenen Gebäude, die zur Akropolis gehören im Laufe der Epochen entwickelt haben.

Eine Rampe führt in die 1. Ebene. Durch die Rampe werden die Hänge der Akropolis symbolisiert. In Vitrinen liegen Fundstücke, die man bei den Ausgrabungen aus den Felsen gefunden hat.

Nächster Punkt ist dann die „Halle der archaischen Werke“, die fast die Hälfte der 1. Ebene einnimmt.

Auf der nächsten Ebene betritt der Besucher dann das Herzstück des Akropolismuseums: die Parthenon-Halle. Der Eingang in die Halle ist dem inneren Teil des Parthenon nachgebildet, der die Kammer darstellt, in der die gigantische Statue von Athene, Göttin und Beschützerin der Stadt Athen, bewacht wurde.

Die besondere Bauweise des Museums lässt den Besucher an den Ausgrabungen der archäologischen Überreste teilhaben. Die Etagen sind durchsichtig.

Syntagma-Platz – bedeutendster Platz in Athen

Syntagma-Platz Athen

Der Syntagma-Platz im Herzen der griechischen Hauptstadt ist bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt.

Der Platz stammt aus dem Jahr 1837. Hier befindet sich das Parlamentsgebäude, das einst ein königlicher Palast war. Heute ist der Syntagma-Platz das politische Zentrum Griechenlands.

Auf dem Syntagma-Platz pulsiert das Leben. Hier finden viele Veranstaltungen statt, so z.B. auch der jährliche Weihnachtsmarkt Athens.

Auch wenn gerade keine Veranstaltungen stattfinden, ist der Platz ein „Muss“ für Athen-Besucher. Grünflächen und Bäume schaffen ein Idyll inmitten der hektischen Großstadt.

Am Syntagma-Platz beginnt auch die berühmtes Einkaufsstraße Athens, die Odoes Ermou. Weiterhin ist der Platz Knotenpunkt für alle öffentlichen Verkehrsmittel.

Sehenswert ist die Wachablösung der Elitetruppen, die in traditionelle griechische Uniformen gekleidet sind. Sie bewachen das Grab des unbekannten Soldaten.

Unmittelbar neben dem Parlament liegt der Nationalgarten Athens, der ebenfalls einen Besuch wert ist.

Nationalgarten Athen

Nationalgarten Athen

Der Ethnikos Kipos, der 16 Hektar große Nationalgarten Athens, war ursprünglich ein königlicher Garten. Der ehemalige Schlossgarten grenzt im Nordwesten an das frühere Stadtschloss, das heute Parlamentsgebäude ist.

Er wurde 1923 für die Öffentlichkeit zugängig gemacht. Seit 1974, dem Ende der Monarchie in Griechenland, heißt er Nationalgarten. Inmitten der Großstadt Athen ist er eine grüne Oase mit Blumen, Palmen und Bäumen. Er beherbergt auch ein kleines botanisches Museum und den Attischen Zoologischen Garten mit über 2000 Tieren.

In der Antike waren Teile des Garten Privatbesitz von Theophrastos von Eresos, ein Philosoph und Botaniker und Nachfolger des Aristoteles. Auf dem Gelände befanden sich auch ein Heiligtum und eine Bibliothek.

Königin Amalie ließ den Garten zwischen 1838 und 1840 als botanischen Garten und auch privates Grundstück herrichten. Die Königin selbst war an der Gestaltung des Gartens und der Auswahl der Pflanzen beteiligt.

Später wurde der Garten durch Carl Fraas, einen deutsch-griechischen Botaniker ausgebaut. Unter anderem wurde ein Teil der Pflanzen ausgetauscht, da sie für die klimatischen Bedingungen des Mittelmeeres nicht geeignet waren. Bei diesem Ausbau wurden auch archäologische Funde gemacht. So wurden ein römisches Mosaik und eine antike Wasserleitung ausgegraben.

Plaka und Anafiotica – die malerische Altstadt Athens

Anafiotika Athen

Inmitten des Trubels der Metropole liegt die Altstadt. Stellenweise kommt man sich wie in einem kleinen griechischen Dorf vor. Es gibt hier zwar viele Touristen, aber die Altstadt hat sich doch sein ganz besonderes Flair erhalten.

Ziellos durch die Gassen zu schlendern und hinter jeder Ecke etwas Neues zu entdecken macht unglaublich viel Spaß.

Im Stadtteil Anafiotica gleich am Fuße der Akropolis gibt es winzig kleine, weiß getünchte Häuser. Dazwischen verlaufen enge Gassen und Treppen. Idyllischer geht es nicht. Sehenswert ist hier auch die Kirche Saint Symeon.

Im Stadtteil Plaka kommt man unweigerlich irgendwann zu den berühmten, von Restaurants gesäumten Treppen, die die Straßen ablösen und zur Akropolis hinaufführen.

Du solltest unbedingt auch eins der tollen Restaurants besuchen. Zeitweise liegen sogar Kissen auf den Treppen vor den Restaurants, weil Tische und Stühle hier nicht mehr möglich sind. Ein einzigartiges Erlebnis!

Agora – der antike Marktplatz

Agora, Turm der Winde
Auf der Agora spielte sich im antiken Athen das Leben ab. Hier wurde gehandelt, hier traf man sich, um zu diskutieren, zu wählen und mit anderen Menschen zu interagieren. Die Agora in Athen existierte seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. und war Versammlungsplatz der freien Bürger, der „polis“.

Am Eingang des antiken Marktplatzes steht ein Eingangstor, das sich auf korinthische Säulen stützt. Es gibt mehrere Ausgrabungsstätten und den „Turm der Winde“, der erstaunlich gut erhalten ist. Er vereinigt eine Wasseruhr, eine Sonnenuhr und eine Windfahne und gilt als das am besten erhaltenen Bauwerk des antiken Athens. Der Turm der Winde besteht komplett aus Marmor. Er ist achteckig und jede Seite ist einem der acht Windgötter der griechischen Mythologie gewidmet.

In der Antike standen auf der Agora über 30 Bauwerke. Zwei sind heute noch erhalten: der Tempel des Hephaistos und die Stola des Attalos.

Olympieion – Tempel des Zeus

Olympieion - Tempel des Zeus

Ebenfalls in der Nähe der Akropolis liegt das Olympieion. Ein anderer Name ist auch „Tempel des Olympischen Zeus“. Beim Olympieion handelt es sich um einen der wichtigsten und auch größten Tempel aus der Zeit des antiken Griechenlands.

Diese Ausgrabungen lassen erahnen, wie mächtig dieser Tempel ursprünglich gewesen sein muss. Die 15 Säulen sind 17 Meter hoch. Damit ist das Olympieion größer als der Parthenon auf der Akropolis. Ursprünglich gab es übrigens 104 dieser gigantischen Säulen.

Mit dem Bau des Olympieion wurde bereits 550 v. Chr. begonnen. Es dauerte allerdings lange, bis es fertig gestellt wurde. Erst unter Kaiser Hadrian waren die Baumaßnahmen im 2. Jahrhundert n. Chr. beendet.

Das Olympieion besteht aus pentelischem Marmor. Dabei handelt es sich historisch gesehen um sehr wertvollen Marmor.

Einen wundervollen Blick auf den Tempel des Olympischen Zeus hat der Besucher vom Stadtberg von Athen, dem Lykabettus.

Hadrianstor

Hadrianstor

Nordwestlich des Olympieions liegt das Hadrianstor. Es markierte in der Antike die Grenze zwischen Alt- und Neustadt. Das Hadrianstor ist ein Triumphbogen, der aus wertvollem pentelischem Marmor erbaut wurde. Noch heute ist das Hadrianstor gut erhalten.

Es ist ausschließlich über das Olympieion zu erreichen. 131 n. Chr. wurde das Tor erbaut, ein Jahr später eingeweiht und dem römischen Kaiser Hadrian gewidmet. Dieser war ein großer „Fan“ von Griechenland. Ganz besonders Athen verehrte er sehr. Daher erweiterte er die antike Stadt, und das im römischen Stil errichtete Hadrianstor stellte den Übergang in die „neue“ Stadt dar.

Monastiraki

Monastiraki

Monastiraki ist DAS Shoppingviertel Athens. Viele kleine Gassen zweigen vom Monastiraki-Platz ab und der Besucher findet sich im bunten, lebhaften Treiben wieder.

Designerboutiquen wechseln sich mit Souvenirläden und kleineren Boutiquen ab. Aber auch hier gibt es mehr als nur Shopping.

Im Inneren der Pantanassa-Kirche gibt es wunderschöne Verzierungen. Auch die Tzistarakis-Moschee ist einen Besuch wert.

Südlich des Monsastiraki-Platzes befindet sich die Hadriansbibliothek. Sie stammt aus dem Jahr 130 n. Chr.

Archäologisches Nationalmuseum

Keine Stadt ohne Museum. Das ist in Athen nicht anders und hier gibt es zahlreiche Museen. Das wichtigste und bekannteste ist das Archäologische Nationalmuseum, das sich der griechischen Antike gewidmet hat und mit Tausenden von Ausstellungsstücken aufwartet.

Das Museum bietet eine Dauerausstellung und drei Räume für Sonderausstellungen. Die Dauerausstellung beinhaltet 49 Räume. Hier kann der Besucher Ausstellungsstücke aus den verschiedensten Epochen und Regionen Griechenlands erkunden.

Folgende Objekte zählen zu den „Vorzeige-Ausstellungsstücken“ des Museums:

  • die goldene Maske des Agamemnon (gefunden in Mykene)
  • Bronzestatue eines jungen Reiters mitsamt seinem Reittier
  • Statue des Zeus oder Poseidons
  • Statue der Athene (es handelt sich um eine Nachbildung der Statue, die ursprünglich im Parthenon stand)

Lykabettus – Athens Hausberg

Lykabettus

Der Lykabettus ist der Hausberg von Athen. Er liegt sogar noch etwas höher als die Akropolis. Der Name bedeutet so viel wie „Pfad der Wölfe“, der darauf hinweist, dass Wölfe im Altertum hier beheimatet waren.

Von hier aus hat der Besucher sicherlich den besten Ausblick auf Athen. Der Lykabettus ragt wie ein bewaldeter Fels über die Stadt.

Ein Gesetz verbietet jede Bebauung des Lykabettus, daher hat er seine Ursprünglichkeit erhalten. Die Hänge sind von Pinien gesäumt, in denen 64 verschiedene Vogelarten nisten.

Vom Gipfel des Lykabettus kannst du die Stadt in all ihrer Schönheit, ihre Größe und ihre unterschiedlichen Facetten am besten in einem 360-Grad-Rundumblick ermessen. Zudem hast du von hier einen wundervollen Ausblick auf das Olympieion.

Der Lykabettus hat eine Höhe von 277 Metern. Eine Standseilbahn führt in drei Minuten hinauf auf den Berg. Allerdings fährt sie Seilbahn komplett in einem Tunnel durch den Hügel, so dass man während der Fahrt überhaupt keinen Ausblick hat. Selbstverständlich kann man ihn auch zu Fuß erklimmen, der Aufstieg ist aber sehr steil.

Auf dem Hügel steht auch die Sankt-Georgs-Kapelle. Besonders eindrucksvoll ist der Besuch des Lykabettus bei Sonnenauf- oder Sonnenuntergang. Man kann vom Gipfel aus das komplette attische Becken überblicken, hat einen tollen Blick auf die Akropolis, das Panathinaiko-Stadion und den Zeustempel.

Auch um den Lykabettus-Hügel ragen sich natürlich Mythen und Legenden. Eine besagt, dass diese Anhöhe geschaffen wurde, als Athene einen Felsbrocken aus dem Penteli Gebirge in die Stadt trug, um ihre Akropolis zu bauen. Allerdings hatte sie gleichzeitig ihren Säugling Arechtheas auf dem Rücken. Daher fiel der Felsbrocken zu Boden.

Odeon des Herodes Atticus

Odeon des Herodes Atticus

Dieses Theater befindet sich ebenfalls am Fuß der Akropolis. Es soll das älteste Odeon weltweit sein. Erbaut für musikalische Vorstellungen und andere Events finden hier noch heute regelmäßig musikalische Vorstellungen statt. Knapp 5000 Besucher fast das Odeon.

Herodes Atticus hat es 161 n. Chr. in Gedenken an seine Frau Regilla gestiftet. Es ist nach römischer Bauart gebaut und nicht im griechischen Stil wie das Dionysostheater.

Du kannst es ausschließlich im Rahmen einer Führung besichtigen.

Panathinaiko-Stadion

Panathinaiko-Stadion

Nicht nur für Sportinteressierte ist der Besuch des Panathinaiko-Stadions ein „Muss“, wenn man in Athen ist.

Bei den ersten olympischen Spielen der Neuzeit im Jahre 1896 war dieses Stadion ein Schauplatz für die Wettkämpfe. Der Marathon endete nach 42 km in diesem Stadion.

Das Stadion ist hufeisenförmig dort angelegt, wo in der Antike das Vorgänger-Stadion stand. Zu sieser Zeit stand hier ein Stadion, das im 4. Jahrhundert v. Chr. aus Holz erbaut wurde. Hier wurden die Panathenäischen Spiele zu Ehren der Göttin Athene durchgeführt. Es war die bedeutendste Feier des antiken Athens.

Das „Nachfolge“-Stadion ist komplett aus weißem Marmor errichtet. Die Laufbahn hatte eine Länge von 204,07 Metern bei einer Breite von 33,34 Metern.

Das Panathinaiko-Stadion ist gleichzeitig eines der ältesten Sportstadien der Welt und auch eines der größten Bauwerke von Athen.

In der Zeit der Römer wurde am offenen, westlichen Ende des Stadions eine bogenförmige Wand errichtet. Sie nutzen das Stadion fortan als Arena.

Schon vor den 1. Olympischen Spielen der Neuzeit im Jahr 1896 wurden hier, kurz nach den Ausgrabungen des Stadions so genannte Olympien abgehalten. Dazu wurde das Stadion provisorisch hergerichtet. Etwa 25.000 Zuschauer verfolgten diese Olympien im Jahr 1870 und 1875.

Heute finden hier nur noch selten Sportwettkämpfe statt. Fest im Programm ist aber der jährliche Marathon in Athen im November. Seit 1982 wird dieser Marathon ausgetragen. Das Stadion ist immer das Ziel und es ist ein ganz besonderer Moment für die Läufer, wenn sie nach etwas mehr als 40 km in das Stadion einlaufen.

Ab und an finden hier auch Konzerte statt. Die Zuschauerränge sind steil angelegt und es gibt Sitze für etwa 50.000 Zuschauer. Von den obersten Sitzreihen hat man einen großartigen Blick über das Stadion und die Umgebung bis zur Akropolis.

Über die Tribüne gelangt man auch zu einem zugehörigen Museum, in dem der Besucher viel über die modernen Olympischen Spiele erfährt.

Um die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit durchführen zu können, wurde das Stadion 1895 von Grund auf erneuert.

Besonders ist der sehr enge Kurvenradius der Laufbahn. Laut Plänen sollte der gesamte Zuschauerbereich mit Marmor ausgestattet werden. Dazu spendete der griechische Finanzier Georgious Averoff 920.000 Drachmen, die damalige Währung in Griechenland. Allerdings war die Zeit bis zu den Olympischen Spielen zu knapp und so mussten Teil des Stadions aus Holz gebaut werden. Um dies zu überspielen, wurde da Holz archetektonisch geschickt versteckt.Später dann wurden die fehlenden Marmortribünen angebracht.

Bei den Olympischen Spielen 1896 gab es im Panathinaiko-Stadion Wettkämpfe in der Leichtathletik, Gewichtheben, Ringen, Turnen und Wagenrennen.

Zum 100-jährigen Geburtstag der Olympischen Spiele der Neuzeit fand Olympia 2004 wieder in Athen statt. Die Wettkämpfe in Bogenschießen wurden vor den Augen von etwa 4000 Zuschauern im Panathinaiko-Stadion abgehalten. Auch das Ziel des Marathonlaufes befand sich im Panathinaiko-Stadion. 40.000 Zuschauer verfolgten diesen Wettkampf.

Byzantinisches und Christliches Museum Athen

Im Laufe der griechischen Geschichte gab es viele verschiedene Epochen. Das Byzantinische Museum widmet sich der Zeit, als Griechenland zum byzantinischen Reich gehörte. In dieser Zeit spielte die christlich-orthodoxe Kirche eine wichtige Rolle in Griechenland. Davon zeugen die Ausstellungsstücke im Byzantinischem Museum.

Highlight des Museums ist der Schatz von Lesbos. Der Schatz wurde im 7. Jahrhundert auf Lesbos vergraben, um die Bewohner von Lesbos vor Piraten zu schützen.

Neben der Dauerausstellung mit etwa 25.000 Exponaten gibt es auch immer wieder Sonderausstellungen.

Kerameikos – Der antike Staatsfriedhof in Athen

Kerameikos

Der historische Friedhof ist definitiv ebenfalls einen Besuch wert, wenn man in Athen ist. Er liegt nordwestlich der Akropolis im Stadtteil Kerameikos. Der Name weist drauf hin, dass hier früher ein Zentrum der Keramikproduktion war.

Die Grab-Reste reichen bis ins 12. Jahrhundert v.Chr. zurück. Seit 1923 gibt es auf diesem Friedhofsgelände Ausgrabungen. Viele der Funde wurden ins Nationalmuseum gebracht. Auf dem Friedhof selbst gibt es Texttafeln mit Informationen.

Auf dem Staatsfriedhof gibt es zudem eine große Population von griechischen Landschildkröten.

Areopag

Areopag

Auch dieser Felsen nordwestlich der Akropolis gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Athens. Mit 115 Metern ist der Hügel niedriger als der Lykabettus. Trotzdem ist er sehenswert, da er in der Antike der Ort für die Tagungen des obersten Rats war, der ebenfalls Areopag genannt wurde. Sowohl für den Berg als auch für den Tagungsrat namensgebend war Ares, der Gott des Krieges.

Der oberste Gerichtshof Griechenland heißt noch heute „Areopag“. Er befindet sich heute allerdings nicht mehr auf diesem Hügel, sondern im Justizpalast von Athen. Vom Areopag hat man einen tollen Blick auf Athen. Besonders beeindruckend ist die Aussicht bei Sonnenuntergang.

Die Gründung der Areopag geht mythologisch darauf zurück, dass Ares den Halirrhothios tötete, als dieser sich an Alkippe verging. Sie war die Tochter des Ares und der Aglauros. Daraufhin klagte Poseidon, Vater des Halirrhothios Ares an. In Ermanglung von Zeugen wurde Ares aber vom Vorwurf freigesprochen, ein Tötungsdelikt begangen zu haben, zumal Ares und Alkippe auch gleichlautende Aussagen machten.

Die Aufgaben der Areopag waren vor allem sakral, sie bezogen sich aber auch auf Verwaltungs- und Regierungspflichten. Oberste Aufgabe war aber die Blutgerichtsbarkeit. Urteile der Areopag waren somit unwiderruflich. Während der Herrschaft des Perikles nahm dann der Einfluss der Areopag immer mehr ab.

Die Legende besagt übrigens, dass der berühmte Marathonlauf hier auf dem Aeropag ihren Höhepunkt gehabt haben soll. Der Legende nach soll ein Läufer nach dem Sieg der Athener über die Perser die Siegesbotschaft nach Athen getragen haben. Nach der Verkündung soll der Läufer auf dem Gipfel des Aeropags gestorben sein. Ob diese Geschichte so stimmt, ist umstritten. Daher gilt sie als Legende.

Zentralmarkt in Athen

Der Zentralmarkt Athens wird auch Varvakios genannt. Er findet an 6 Tagen die Woche in den überdachten Markthallen der Athina Straße statt und ist nur sonntags geschlossen.

Highlight des Marktes ist die Fischhalle. Aber es gibt auch ein großes Angebot an Fleisch, Obst und Gemüse, Käse, Nüsse und vielem mehr.

Das Szeneviertel Psyri

 

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Psyri ist das Szeneviertel von Athen. Hier findet man coole Bars, Restaurants und kleine Boutiquen. Es gibt hier keine antiken Bauwerke zu besichtigen. Die Sehenswürdigkeit ist das Viertel selbst.

Das Viertel ist aber kein reines Touristengebiet. Vielmehr kommen hier am Abend auch viele Einheimische zusammen und so kann man sich auch als Gast leicht unter die Athener mischen und ein wenig das originale Griechenland kennenlernen. In den kleinen Tavernen der schmalen Gassen bekommt man noch originales griechisches Essen. Je unscheinbarer das Restaurant ist, desto besser ist meist das Essen. Hier schmeckt das Gyros oder die Moussaka noch hausgemacht und nicht wie vom „Griechen um die Ecke“.

Stadteil Exarchia in Athen

 

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Dieses Stadtviertel ist vor allen Dingen wegen der linken Szene Athens berühmt-berüchtigt, es ist aber auch das Studentenviertel und gilt als Szenetreffpunkt. Ein Besuch des Viertels lohnt sich vor allem für viele coole Street-Art-Bilder. Dazu kommen charismatische Buch- und Plattenläden, Restaurants und Cafés.

Philopappos

Philopappos

Von diesem 147m hohen Hügel kann man die schönsten Bilder von der Akropolis, die gesamte Stadt und auch die umliegenden Berge und das Meer schießen. Gerade, wenn es anfängt, dunkel zu werden und der Parthenon beleuchtet ist. In der Antike wurde dieser Hügel auch „Hügel der Musen“ genannt.

Auf dem Philopapposhügel steht seit 1900 Jahren das 12m hohe Philopappos-Monument. Es ist ein Marmordenkmal für den römischen Konsul Gaius Julius Antiochus Philopappos, der während seiner Amtszeit als Wohltäter Athens bekannt war.

Zwei Felshöhlen liegen an der Ostseite des Hügels. Im Volksmund werden sie auch „Gefängnis des Sokrates“ genannt. Der Legende nach soll Sokrates hier gefangen gehalten sein. Ob an der Legende aber ein Fünkchen Wahrheit ist, ist unbekannt.

Am Hang des Hügels ist das Dora Stratou-Theater, das 1980 erbaut wurde. Es ist ein „bewegtes“ Museum für griechische Tänze. Es gibt hier keinen Choreographen für die Tänze. Als das Theater im Jahr 1980 gebaut wurde, unterrichteten einheimische Tänzer aus der Umgebung die Tänzer des Theaters in ihren traditionellen Tänzen. Es ist ein besonderes Erlebnis, die Tänzer in ihren traditionellen Trachten zu sehen. Das Theater liegt mitten im Grünen im Nirgendwo und verbreitetet eine besondere Atmosphäre.

Kloster Kesariani

Kloster Kesariani

Das Kloster Kesariani (traditionell Kaisariani) befindet sich an einem Hang des Hymettos Gebirges, etwas außerhalb von Athen. Es wurde im 11. Jahrhundert errichtet und ist heute eines der bedeutendsten Klöster Griechenlands. Die Kreuzkuppelkirche birgt wunderschöne Wandmalereien der Kretischen Schule aus dem 18. Jahrhundert. Neben dem Klostergebäude und der Kirche sind das Badehaus sowie die Mönchezellen gut erhalten. Das Kloster steht unter Denkmalschutz.

Athen Strände

Astir Beach

Auch ein Ausflug an einen Strand sollte bei einem Besuch in Athen nicht fehlen. Es gibt schöne Strände direkt in Athen. Auch wenn Athen eine Metropole ist, gibt es hier richtig schöne Orte zum Baden.

Die Strände im Süden von Athen sind dem Stadtzentrum am nächsten gelegen. Die so genannte Apollon-Küste ist vom Syntagma-Platz aus gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Doch auch der Küstenvorort Vouliagmeni ist auf jeden Fall einen Ausflug wert.

Apollon-Küste

Die Apollon-Küste ist eine atemberaubende Küstenregion zwischen Piräus, dem Hafen der Hauptstadt Athen, und dem südlich gelegenen Kap Sounio. Sie erstreckt sich über eine Länge von etwa 70 km und ist auch bekannt unter dem Namen „Athener Riviera“. An der Küste mit ihrem schönen Sandstrand befinden sich viele Villen und Ferienhäuser mit einem wunderbaren Blick aufs Meer sowie die Touristenorte Glyfada, Vula, Varkiza, Aigina, Faros, Marathonas und Legrena. Diese Urlaubsregion ist besonders bei jungen Leuten beliebt, da die Badeorte ein buntes Nachtleben und ausgeprägtes Unterhaltungsprogramm bieten. Die atemberaubende Küstenlandschaft lädt zum Entspannen am Strand oder zu aktiven Erkundungstouren in die Umgebung ein.

Vouliagmeni

Vouliagmeni See

Etwa 20 Kilometer außerhalb von Athen liegt der beliebte Küstenvorort Vouliagmeni. Vouliagmeni ist einer der feineren Vororte Athens und hierher gehen Athener Jetset-Leute, um Spaß zu haben. Luxushotels, Strände, Yachtclubs und Strandclubs sind hier reichlich vorhanden.
Neben dem Astir Beach befindet sich hier auch der Vouliagmeni-See, dessen Wasser aus einer heißen Quelle stammt, der heilende und gesunde Eigenschaften nachgesagt werden.

 

Fotos: / stock.adobe.com

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