Elitehotels Deutschland – Sightseeing und Wellness für die Reichen und Schönen

Wir alle haben es schon einmal erlebt. Wir sitzen abends mit Freunden zusammen und sprechen über Gott und die Welt. Irgendwann, so ist es ja meistens, kommen wir auf das Thema Urlaub. Wo war man schon, wo will man hin. Das Ende vom Lied ist meistens der Satz: „Tja, ich bräuchte mehr Urlaubstage.“

Es müssen ja nicht immer die großen Reisen sein, die uns einen Tapetenwechsel bescheren. Im Gegenteil. Innerhalb Deutschlands kommt man sehr gut zur Ruhe. Gesetz den Fall, man kennt sich etwas aus. Die für den Sightseeing- und Wellnessurlaub wichtigsten Städte Deutschlands sind München, Baden-Baden, Berlin und Hamburg. Wer sich mal wieder etwas Gutes tun möchte, oder einfach seine Freundin mit übertriebenem Luxus verwöhnen lassen will, der nächtigt in einem der folgenden Hotels und stellt sich eher die Frage nach dem „wie komme ich da am Besten hin“ als nach dem „wie zum Geier bezahle ich das“.

Starten wir in der Heimatstadt des FC Bayern München, so führt kaum ein Weg am legendären Bayerischen Hof vorbei. Dieses 5* Hotel der Luxusklasse beherbergt regelmäßig die ganz Großen des Showbusiness und der Politik. Politiker, Schauspieler und Sänger gehen hier ein und aus. Tagsüber in den Spa und abends in die Stadt. Der Bayerische Hof bietet das Non-Plus-Ultra in jeder Hinsicht. Wer sich abends nicht mehr ins Getümmel stürzen will, genießt einen Drink an der hoteleigenen Bar und lässt den Tag in schöner Atmosphäre ausklingen. Einziger Kritikpunkt: Es gibt kein Raucherzimmer. Die Raucher unter den Gästen sind regelmäßig vor dem Hotel anzutreffen. Bei diesen Preisen sollte das allerdings keinem Gast zugemutet werden.

Ein vortreffliches Zimmer um Nikotin zu verbrennen bietet dahingegen das Kempinski Adlon Berlin. Hier handelt es sich um eines der bekanntesten 6* Hotels weltweit und dies mit Recht, denn das Adlon ist an Perfektion, Lage, Service und Qualität kaum zu übertreffen. Die exklusive Lage am Brandenburger Tor bietet den perfekten Ausgangspunkt für Shoppingtouren und Sightseeing. Als Gast kann man im abgesperrten Außenbereich Platz nehmen und mit dem Blick auf Berlins Wahrzeichen einen Kaffee genießen, während Touristen mit neidischen Blicken an einem vorbei ziehen müssen. Der Spa des Adlon Berlin lässt nichts zu wünschen übrig, wenn auch der Pool etwas klein ausgefallen ist. Doch dieses Manko wird durch die angebotenen Massagen wieder wettgemacht.

Weniger pompös, dafür aber sehr modern zeigt sich das Side Hotel in Hamburgs Mitte. Ein Hotel der 5* Kategorie mit super Lage zum Zentrum. Fast alle Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß erreichbar. Die Architektur im Inneren des Hotels spricht Bände. Klare Linien werden mit Licht gekonnt in Szene gesetzt. Etwas spannend wird es, fährt man seinen Wagen in die hoteleigene Garage, denn zuerst steht man vor verschlossenen Toren, die sich beim Annähern automatisch öffnen. Man wird gebeten, den Wagen leerzuräumen und dann den kleinen Raum zu verlassen. Schließt man die Garagentür hinter sich und schaut durch das Türfenster, sieht man, wie der PKW selbstständig weggefahren wird und in den Weiten des Hotels verschwindet. Gewöhnungsbedürftig sind die Badezimmer, denn es gibt im Prinzip keine richtige Tür, welche man hinter sich schließen könnte. Die Badezimmer sind einsehbar und nur mit einer Glasschiebetür zu verschließen. Diese hätte man sich allerdings getrost sparen können, denn zweckerfüllend ist sie nicht.

Für Gäste, die viel Wert auf Tradition legen und nicht nach Berlin möchten, kommt Baden-Baden wie gerufen. Hier liegt, vor den Toren des Schwarzwaldes, das Brenners Park & Spa Hotel. Ein Luxushotel der besonderen Klasse und Gewinner des „Travellers’ Choince 2013“, der in Tripadvisor verliehen wird. Hier spielt die Lage eine besondere Rolle, denn auf der Rückseite des Hotels liegt die Lichtentaler Allee zu Füßen, die zu einem Spaziergang durch Gärten und Parks einlädt, während das Zentrum Baden-Badens vor dem Hotel liegt. Hier finden shoppingwütige Kunden mit passendem Geldbeutel die neuesten Kollektionen der großen Designer.

Weltbekannt ist das Kasino in Baden-Baden. Hat man das Mindestalter von 21 erreicht, bleiben keine Wünsche offen. Egal ob im oberen Bereich an Tischen mit High-Rollern, oder einfach nur an den Slot-Machines im unteren Bereich. Zwei Dinge sollte man allerdings auf keinen Fall vergessen: Den Personalausweis, ohne den der Eintritt nicht gestattet wird und sein eigenes Limit, sonst wird die Städtereise ganz schnell zur Städtepleite.
 

Foto: Kzenon / stock.adobe.com

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