Start Reise-Ratgeber Nicaragua: Chikungunya-Fieber vor Ort

Nicaragua: Chikungunya-Fieber vor Ort

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Mosquito

In Nicaragua bringt die Regenzeit das Chikungunya-Fieber mit sich

Nicaragua mit seinen knapp sechs Millionen Einwohnern steht kurz vor seiner besten Reisezeit, die im vierten Quartal des Jahres beginnt.
Wer allerdings früher das mittelamerikanische Land besucht, der sollte sich vor Abflug über die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes informieren.

Das Auswärtige Amt rät aktuell: „Mit dem Beginn der Regenzeit ist die Zahl der Chikungunya-Erkrankungen wieder gestiegen. Es wird dringend empfohlen, Mückenschutz zu verwenden. Bei Symptomen wie Fieber oder Gliederschmerzen sollte ein Arzt aufgesucht werden.“
Das Chikungunya-Virus wird wie viele andere Krankheiten durch den Stich von Mosquitos übertragen. Die in Nicaragua 2014 erstmals registrierte, schmerzhafte Krankheit hat eine relativ kurze Inkubationszeit von mindestens zwei Tagen. Es soll allerdings Fälle gegeben haben, in denen von einer zwölftätigen Inkubationszeit die Rede war.

Wie erkenne ich die Krankheit? Rasch ansteigendes, hohes Fieber mit starken Gelenkschmerzen. Berührungen der Haut werden ebenfalls als äußerst unangenehm empfunden. Weitere Symptome können sein: Lymphknotenschwellung, Hautausschlag, Kopfschmerzen, Augenentzündung und Magen-Darm-Probleme.

Wie werde ich den Virus wieder los? Normalerweise verschwindet die Krankheit nach ein bis zwei Wochen. Hat man das Chikungunya-Fieber einmal gehabt, kann man es kein zweites Mal bekommen, denn der Körper ist ab diesem Zeitpunkt ein Leben lang immun dagegen.

Das Auswärtige Amt rät allen Reisenden, sich gut mit Mückenschutz einzudecken, um größere Probleme zu vermeiden. Medienberichten zu Folge gab es zwischen Januar und August bereits 2.700 infizierte Personen, die positiv auf das Chikungunya-Fieber getestet wurden. Von einem Toten ist ebenfalls die Rede. Dieser starb letzte Woche an den Folgen der Krankheit.

Ajoure-Travel-Tipp: Wir hatten auf einer Safari in Kenia während der Regenzeit die besten Erfahrungen mit dem Mückenschutz „Nobite“ gemacht. Nach kurzem Brennen auf der Haut waren wir die einzigen Personen, die auch nach einer Woche nicht einen einzigen Mückenstich zu verzeichnen hatten. Erhältlich in jeder Apotheke sowohl für Haut, als auch für Kleidung.

Foto: RealityImages / stock.adobe.com
Quellen: travel-one; wiki; auswaertiges-amt; Ajoure-Travel

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