Die besten Tricks für ein entspanntes Reisen mit der Bahn

Reisen mit der Bahn

Mit der Bahn kommt ein Reisender schnell von A nach B. Die Sitze sind bequem, die Aussicht aus dem Fenster wechselt stetig. Insbesondere im ICE ist genug Beinfreiheit, so dass man sich entspannt hinsetzen und seine Beine ausstrecken kann. Wer gerne die Natur beobachtet, schaut nach einem Platz am Fenster.

Doch durch Verspätungen, stetig telefonierende Sitznachbarn oder einen sehr vollen Zug kann sich die Fahrt in die Länge ziehen. Dabei heißt es manchmal: Ruhe bewahren, lächeln und das Beste aus der Situation machen.

Mit unseren Tricks reist du entspannter mit der Bahn und kommst ganz relaxt an deinem Zielort an – auch dank einer guten Vorbereitung deiner Zugreise.

Nicht zu Stoßzeiten mit dem Zug fahren

Am Freitagnachmittag, Sonntagnachmittag und Montagmorgen sind die Züge meist besonders voll, da eine große Anzahl an Pendlern nach Hause, beziehungsweise zur Arbeit fährt. Wenn du flexibel bist, dann nimm am besten einen Zug zu einer anderen Zeit, um auf jeden Fall einen Sitzplatz zu bekommen und nicht im Gang sitzen zu müssen. Darüber hinaus ersparst du dir viel Stress durch zu volle Züge und gegebenenfalls auch bares Geld, da der andere Zug vielleicht sogar noch günstiger als der zuvor gewählte ist. Wenn du dir die Sparpreise der Deutschen Bahn anschaust, kannst du ein richtig gutes Angebot finden.

Fahren ohne Umsteigen

Auf der Website der Deutschen Bahn gibt es die Möglichkeit nur nach Direktverbindungen zu suchen. So vermeidest du das teils sehr nervige Umsteigen von Anfang an und musst dich nicht stressen, sondern kannst ganz entspannt auf deinem Platz bis zu deinem Zielbahnhof sitzen bleiben. Leider gibt es nicht immer eine Direktverbindung, aber es lohnt sich nachzusehen. Vielleicht hast du Glück und findest eine.

Mit Gepäck im Zug

Bei einer Direktverbindung brauchst du nicht dein Gepäck aus der Ablage zu nehmen und im nächsten Zug wieder einen passenden Platz zu suchen. Dies erweist sich bei vollen Zügen nämlich als eher schwieriges Unterfangen. Ein Trolley oder ein anderes kleineres Gepäckstück ist im Zug praktischer und leichter zu verstauen. Er passt perfekt in die obere Ablage hinein. Solltest du doch mit einem großen Gepäckstück reisen, kannst du dieses zwischen spezielle Sitze stellen oder auf zusätzliche Ablagen legen.

Sitzplatzreservierung

Sofern du dir eine Sitzplatzreservierung gönnst, hast du auch zu Stoß- und Hauptreisezeiten kein Platzproblem. Du steigst einfach in den Zug ein, gehst zu deinem Platz, verstaust dein Gepäck in den Ablagen oder zwischen den Sitzen und setzt dich hin. Das Fahren in vollen Zügen ist mit einer Reservierung oft entspannter, weil du nicht quer durch den Zug laufen musst, um einen freien Platz zu finden.

Ohne Sitzplatzreservierung einen Platz finden

Wenn du lieber auf eine Sitzplatzreservierung verzichten möchtest, gibt es ebenfalls gute Möglichkeiten, um trotzdem einen Platz zu ergattern und nicht stundenlang auf dem Boden oder im Gang sitzen zu müssen:

  • Bei Fahrten am späten Abend oder frühen Morgen findest du in der Regel einen Sitzplatz – ganz ohne Reservierung und vielleicht sogar mit Tisch. Entspannter ist es zudem, da viele Passagiere sich ausruhen oder schlafen. Die Atmosphäre ist zu diesen Tages- bzw. Nachtzeiten sehr ruhig und relaxt.
  • Sei frühestmöglich am Bahnsteig, sofern der Startbahnhof des Zuges in deiner Stadt ist. In der Regel fahren die Züge früher ein und du hast die Möglichkeit, dir schon einmal einen freien Platz zu sichern – und zwar bevor alle andere Passagiere auf die Suche gehen.
  • Wenn ein Sitzplatz erst ab einem späteren Bahnhof reserviert ist, kannst du dich selbstverständlich auch auf diesen setzen. Vielleicht hast du sogar das Glück und dein Zielbahnhof ist vor dem Angegebenen. Ansonsten setzt du dich einfach später auf den Platz eines aussteigenden Passagiers.
  • Du findest in der Regel leichter einen freien, nicht reservierten Sitzplatz, je weiter du vom Bordrestaurant entfernt einsteigst.

Steckdosen im Zug für Handys und Co.

Du sitzt im Zug und hast einen tollen Sitzplatz an einem Tisch ergattert. Du schaust dir einen schönen Film an, arbeitest ein wenig oder hörst Musik durch deine Kopfhörer. Plötzlich ist der Akku deines Laptops leer und du hast erst die Hälfte der Strecke hinter dir. Das ist kein Problem, es befinden sich nämlich zahlreiche Steckdosen im Zug (insbesondere im ICE, aber auch in anderen Zügen), sodass du die Fahrt mit deinem persönlichen Entertainment-Programm fortsetzen kannst.

So kommt auf der Fahrt mit dem Zug keine Langeweile auf – egal, wie lange die Reise mit der Bahn dauert. Darüberhinaus kannst du im Zug ganz in Ruhe arbeiten und eine Aufgabe fertigstellen. Eine mehrstündige Zugfahrt eignet sich optimal hierfür, weil du kaum gestört wirst und an nichts anderes denken musst.

Wenn du Ruhe brauchst

Du hast eine stressige Arbeitswoche hinter dir und möchtest dich im Zug einfach nur ausruhen – ohne Krach, Geschrei oder gefühlt endlose Telefonate deines Sitznachbarn, die du sowieso vor lauter Müdigkeit nicht mehr ertragen kannst. In den Zügen gibt es häufig Ruhewagen, so dass dir lautes Gerede und nervige Telefonate erspart bleiben. Diese Waggons erkennst du an einem Zeichen an den Wänden (z. B. ein Bild mit einem durchgestrichenen Telefon). Hier telefoniert niemand laut oder schreit herum, denn hier gilt: ruhig sein und die anderen schlafen oder sich ausruhen lassen.

Setze dich am besten in die Mitte des Waggons, denn dort ist es ruhiger als an den beiden Enden des Wagens. Hier kannst du arbeiten, ein spannendes Buch lesen und in fremde Welten eintauchen oder einfach nur ein wenig dösen. Schalte dein Handy auf Vibrationsalarm oder lautlos und gehe auf den Gang, wenn du doch einmal telefonieren musst.
 

Mit diesen Tricks hast du eine entspannte Zeit im Zug und fährst relaxt deinem Ziel entgegen.

 

Foto: merla / stock.adobe.com

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